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	<title>Familiensachen - Sascha Stienen, Journalist &#187; Karneval</title>
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		<title>Tuschmaschine zum Vierzigsten</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 20:47:10 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_329" style="width: 563px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://sascha-stienen.de/wp-content/uploads/2015/02/Tuschmaschine.jpg"><img class="size-full wp-image-329" alt="Tuschmaschine" src="http://sascha-stienen.de/wp-content/uploads/2015/02/Tuschmaschine.jpg" width="553" height="737" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Tusch!</p></div>
<p>Nun ist der Niederrhein zwar auch keine karnevalistische Diaspora, doch mit dem jecken Treiben in Bonn dann doch nicht ganz zu vergleichen. Der Niederrheiner an sich fängt auch frühestens rund um Altweiber (!) an zu feiern. Also testen wir weit vorher mal die neue Tuschmaschine des Kölner Autors Rüdiger Liedtke bei einem niederrheinischen Frühschoppen zum 40. Geburtstag.</p>
<p>Die Tuschmaschine ist eine Musikmaschine zum Umhängen, die auf Knopfdruck 16 der bekanntesten Kölschen Karnevalslieder anspielt. Also los geht’s, Einmarsch mit „Denn wenn dat Trömmelche jeht 1 und 2“. Bei der Geschenkübergabe ans Geburtstagskind spielen wir „Strüssjer“, für alle anderen Gäste „Kamelle“. Den Laridah-Marsch zum Einzug des Dreigestirns widmen wir diesmal der Mutter und dem Vaters des Jubilars sowie seiner Ehegattin.</p>
<p>Dann endlich drücken wir: „Köbes, ein Kölsch!“ und bekommen ein Eifel-Pils. Egal, sind ja kleine Flaschen. Bei jeder neuen Runde unter alten Freunden gibt es eine „Rakete“ von der Tuschmaschine, darüber hinaus übertönen wir Helene Fischers Atemlosigkeit alle 15 Minuten mit einem tapferen „Viva Colonia“.</p>
<p>Zum Auszug nach dem zweistündigen Besuch spielen wir „Bye, bye my love“ und sind danach froh, dass uns Lied drei heute erspart blieb. Das ist von Adolf Metz und Hermann Kipper und heißt: „Ritsch-Ratsch, de Botz kapott“.</p>
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		<title>Pfiffige Kirchenleute</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2014 09:57:30 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen verweltlichenden Zeiten reicht es nicht mehr nur aus, Gottes Wort zu verkündigen, um Menschen in die Kirchen zu locken. Angesichts der vielfältigen Konkurrenz durch andere Sinn- oder Zerstreuungsanbieter muss die frohe Botschaft angemessen verkauft werden. Und gerade im Bonner Umfeld lässt sich eine Menge lernen, wie Kirchenangebote allein durch die Namensgebung attraktiver gestaltet werden können.</p>
<p>Früher gab es zum Beispiel nur den Kirchenkaffee nach manchen Gottesdiensten. Heute heißen diese Beisammensein auch schon mal „Gemeindecafé“ oder „Kirchenbistro“. „Sonnenaufgangsgottesdienst“ hört sich spannender an als Frühmesse. Und hinter den poetischen „Himmelsklängen“ verbirgt sich ein offenes Singen für jedermann und jederfrau. In einer weiteren Gemeinde heißt der Stammtisch für Alleinlebende augenzwinkernd „Strandgut“.</p>
<p>Zur „Jazzvesper“ würde ich persönlich lieber gehen als zur einfachen Vesper. Und der „Stärkungsgottesdienst“ verspricht mehr als der gewöhnliche Gottesdienst. Auch zu besonderen Anlässen verstehen die Kirchenleute, ihr Verkündigungsangebot aufzupeppen, mit Kostümen oder Mundart zu Karneval oder mit echtem Esel am Palmsonntag. Heute Morgen gab es in einer Bonner Gemeinde übrigens einen Gottesdienst mit „Mütterüberraschung“. Was in dieser Wundertüte wohl drin war?</p>
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