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	<title>Familiensachen - Sascha Stienen, Journalist &#187; Arbeit</title>
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	<description>Hausblog rund um Kinder, Eltern und Familie</description>
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		<title>Pünktlich auf Arbeit</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 10:18:41 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal muss es morgens richtig schnell gehen – trotz der grundsätzlich eher langsamen Kinder. Zum Glück reicht es schon, auf die Tränendrüse zu drücken und den vergleichsweise fixen Mittelsohn zu überzeugen. „Ich will nicht, dass Papa Ärger kriegt, weil er zu spät zur Arbeit kommt“, meint er und nimmt sich des trödelnden kleinen Bruders an. Flugs begeistert er ihn für Torwartklamotten und ruck, zuck ist der Kurze angezogen und steht mit vor- und nachgeputzten Zähnen parat vor der Wohnungstür.</p>
<p>Sonderbar: Keiner mault, zankt, nölt oder nörgelt, wenn es darauf ankommt. Auch leichter Nieselregen hält das Kitakind nicht davon ab, besonders zügig mit dem Rad in seine Einrichtung zu flitzen. Als zweites Kind erreicht der Sohn um 8.10 Uhr glücklich die Kita. Rekord!</p>
<p>Jetzt nur noch auf zur Arbeit, den dringenden Auftrag fertigstellen. Per Rad geht es durch die Konferenz aufgeregte Rheinaue, bei Regen und Wind von vorne. Endlich geschafft: Um 8.30 Uhr sitzt der Papa am leicht angeschwitzt am Computer, um sich einzuloggen.</p>
<p>Doch dann die digitale Ernüchterung: Der PC grätscht dazwischen und verkündet selbstherrlich: „Ihr Kennwort wird geändert. Schalten Sie den Computer nicht aus.“ Das dauert und dauert – gefühlte eine Ewigkeit…</p>
<p>Wo sind nur die schnellen Kinderhelfer wenn man sie am dringendsten braucht?</p>
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		<title>Kanzler sein ist doof</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 12:50:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kinder haben ein besonderes Verhältnis zur Arbeit, häufig ein ablehnendes. Denn mehr Arbeitszeit für Eltern bedeutet gleichzeitig weniger Zeit für Kinder. „Wo ist die Mama?“, fragt der frisch aufgewachte Dreijährige. „Auf der Arbeit“, entgegne ich, &#8230; <a href="http://sascha-stienen.de/?p=316">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder haben ein besonderes Verhältnis zur Arbeit, häufig ein ablehnendes. Denn mehr Arbeitszeit für Eltern bedeutet gleichzeitig weniger Zeit für Kinder.</p>
<p>„Wo ist die Mama?“, fragt der frisch aufgewachte Dreijährige. „Auf der Arbeit“, entgegne ich, und sofort verdüstert sich sein Gesicht: „Das ist doof.“ Ja, das stimmt. Und er: „Du bist immer da.“ Was nicht ganz richtig ist, denn an der Kita-Tür verabschiede ich mich auch von ihm. Anfangs musste ich dazu Überzeugungsarbeit leisten: „Wenn du mich jetzt nicht gehen lässt, dann kann ich nicht arbeiten, verdiene kein Geld und kann dir keine Rosinenbrötchen mehr kaufen!“ Das wirkte.</p>
<div id="attachment_317" style="width: 577px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://sascha-stienen.de/wp-content/uploads/2015/01/HomeOffice.jpg"><img class="size-full wp-image-317" alt="HomeOffice" src="http://sascha-stienen.de/wp-content/uploads/2015/01/HomeOffice.jpg" width="567" height="497" /></a><p class="wp-caption-text">Blick ins Home Office.</p></div>
<p>Der Mittelbruder behandelt das Thema mit seinen sechs Jahren schon rationaler: „Ich habe es gut, ich muss noch nicht arbeiten“, sagt er. „Aber du musst arbeiten.“ Wieder ein Moment des Nachdenkens, dann: „Wenn du keinen Beruf hättest, könntest du den ganzen Tag machen, was du willst.“ Stimmt.</p>
<p>Freier Journalist geht aber noch, finden die lieben Kleinen, weil sie manchmal mit auf Termine dürfen. Doch andere Jobs gehen gar nicht. Die Tochter meint: „Ich möchte nicht, dass du Bundeskanzler wirst. Dann würden wir dich ja nie sehen.“ Und auch der Beruf „Fußballtrainer“ hat trotz Jogi, Kloppo und Jugendcoach Norbert bei meinem Sohn an Ansehen verloren: „Trainer will ich nicht werden“, verkündet er mit wichtiger Miene. „Da wird man immer mit Bier überschüttet.“</p>
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		<title>Wörtlich</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 11:30:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Große Menschen haben niemals etwas Lustiges. Sie haben nur einen Haufen langweilige Arbeit und komische Kleider und Hühneraugen und Kumminalsteuern. Pippi Langstrumpf]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Große Menschen haben niemals etwas Lustiges. Sie haben nur einen Haufen langweilige Arbeit und komische Kleider und Hühneraugen und Kumminalsteuern.</p></blockquote>
<p>Pippi Langstrumpf</p>
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