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	<title>Familiensachen - Sascha Stienen, Journalist &#187; Sprache</title>
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		<title>Die Kunst der Abwandlung</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2015 07:57:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kinder sind ja wahre Meister der Zweckentfremdung, sonst würden sie ja zum Beispiel niemals darauf kommen, ihre Fußballschuhe mit der Nagelbürste zu putzen. Genauso gut klappt das mit Wörtern, die man als Erwachsener vielleicht nicht &#8230; <a href="http://sascha-stienen.de/?p=430">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder sind ja wahre Meister der Zweckentfremdung, sonst würden sie ja zum Beispiel niemals darauf kommen, ihre Fußballschuhe mit der Nagelbürste zu putzen.<br />
Genauso gut klappt das mit Wörtern, die man als Erwachsener vielleicht nicht richtig ausgesprochen hat beim letzten Gebrauch. So berichtet die Tochter aufgeregt, ihr jüngerer Bruder sei in der vergangenen Nacht wieder mal schlafgewandert. Woraufhin sich der jüngere Brüder komischerweise für einen Glückspelz hält. Wenn er schimpfen möchte, ohne jemanden zu verletzen, sagt er manchmal auch Dinge wie „Du Hornwiesel“, was immer das für ein Wesen sein mag.<br />
Wenn der Zockersohn den Vater ruck, zuck im „Mensch ärgere dich nicht“ abzieht, spricht er von einem Durchzug, nicht Durchmarsch. Und wenn ein Rocksänger beim Konzert ins Publikum springt und sich tragen lässt, dann ist er natürlich ein Bühnentaucher.<br />
Wortabwandlungen werden mittlerweile auch zu taktischen Zwecken eingesetzt. So fragte die Tochter kürzlich: „Können wir heute Nacht bei dir schlafen?“, worauf ich völlig entgeistert antwortete: „Nein, da schläft meine Ehefrau.“ Worauf wiederum die Tochter keck entgegnete: „Ich bin aber doch dein Ehekind.“ – Sowas hätte ich mir ja auch denken können, ich Hornwiesel!</p>
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		<title>Der kleine Bruder</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2015 11:29:25 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Bruder ist ein Geschenk des Himmels, weil man ihm tolle Sachen beibringen und ihn jederzeit durch die dümmsten Faxen zum Lachen bringen kann. Weil er den Älteren jedoch in fast allen Belangen unterlegen ist, lernt er schon früh, die Ellenbogen auszufahren und sich zu wehren, wenn ihm mal was nicht passt. Das gilt auch für die Sprache.<br />
So lernt der Kurze ganz schnell, warum im Streitfall nicht nur ein beleidigter Gesichtsaudruck seine Argumentation stützt, sondern auch passende Worte des Missfallens. Gerne werden solche Entrüstungen eingeleitet durch die deutliche Namensnennung des Beschuldigten. Gefolgt von der durchaus ernst gemeinten Zurechtweisungen wie „Mir platzt gleich der Magen!“, „Du bist kein Lady-Ritter!“ oder „Ey, du Euro!“.<br />
Ernst bleiben ist da für Eltern manchmal gar nicht so einfach. Aber auch sie bekommen ihr Fett weg. So lernen sie, dass es durchaus doofe Elternfragen geben kann, zum Beispiel diese hier: „Du hast aber einen schlimmen Husten. Wo kommt der denn her?“ Antwort: „Von draußen!“<br />
Besonders schlagfertig reagiert der kleine Bruder auf Warnungen: „Nicht rausholen! Die Eier müssen noch!“ Seine Entgegnung: „Dann schaue ich denen beim Müssen zu.“ Selbst wenn er in die Ecke gedrängt wird, fällt dem Kurzen immer etwas ein. Tatvorwurf: „Du hast die Windel voll!“ Darauf er mit viel Verständnis: „Riech’ ich auch.“</p>
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