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	<title>Familiensachen - Sascha Stienen, Journalist &#187; Deutschland</title>
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	<description>Hausblog rund um Kinder, Eltern und Familie</description>
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		<title>Unsere Fanmeilen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2016 08:26:48 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Spiele vor dem Ende der EM wird es Zeit für eine Rudelgucker-Zwischenbilanz. Wir haben viele schöne Plätze erlebt, an denen es Spaß macht, gemeinsam Fußball zu gucken. Angefangen beim eigenen Wohnzimmer, wo man natürlich immer in der ersten Reihe sitzt und keine Plätze freihalten muss.</p>
<p>Aber gerade die deutschen Spieltage locken den Public Viewer in Bonn auf die Straße. Im Biergarten in der Rheinaue fiebern wir mit mehr als 880 Jugendsportlern und hoffen, dass Thomas Müller gegen Nordirland endlich einmal die Kugel versenkt. Doch noch muss der Stürmer sich gedulden.</p>
<p>Im Vereinsheim des Fußballclubs feiern wir gegen die Slowakei den Hammer-Boateng und den stürmischen Super-Draxler. Auch hier gibt es reichlich Grillgut, kühle Getränke und süße Nervennahrung. Das gehört einfach dazu.</p>
<p>Schließlich das irre Elfmeterschießen in der EM-Pizzeria unseres Vertrauens, wo wir nach dem finalen Hector-Schuss dem Chef des Hauses jubelnd in den Arm fallen – und wenig später dem freundlichen Stammgast unser Mitleid aussprechen, der heute aus familiären Herkunftsgründen für die Italiener war und sich dafür auch noch entschuldigte. Er wirkt nach dem entscheidenden Elfmeter nun ganz still und in sich gekehrt, während der Autokorso mit dem Hupkonzert beginnt.</p>
<p>Aber egal, wie es ausgeht: Alles bleibt friedlich und freundlich auf unseren Fanmeilen. So muss das auch sein.</p>
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		<title>Fußball-EM mit Kindern</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 06:22:04 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_487" style="width: 1653px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://sascha-stienen.de/wp-content/uploads/2016/06/PSX_20160618_131201.jpg"><img class="wp-image-487 size-full" src="http://sascha-stienen.de/wp-content/uploads/2016/06/PSX_20160618_131201.jpg" alt="PSX_20160618_131201" width="1643" height="3016" /></a><p class="wp-caption-text">So wollen wir spielen.</p></div>
<p>Das Erste, was der Sohn nach dem Aufwachen fragt: „Wie hat Deutschland gespielt?“ Die Abendspiele fangen nämlich immer so spät an, dass schon die erste Halbzeit reicht, um den Schlaf herbeizuführen, was gerade gegen Polen einfach war.</p>
<p>Grundsätzlich bereitet die EM uns viel Freude. Doof nur, dass aus medienpädagogischer Sicht ein eingeschränkter Fußballfernsehkonsum für Pänz ratsam ist und eben nicht ständig die Glotze laufen sollte. Früher als Kinderloser konnte man sich noch vier Wochen Urlaub für so ein Turnier nehmen und dann den ganzen Tag schauen. Der Vater von heute geht ein bisschen subtiler vor, um möglichst viele EM-Minuten zu erleben. So läuft heimlich das Smartphone-Fernsehen beim Abendbrote-Schmieren in der Küche. Und wenn der Kurze beim Sport weilt, sitzt Papa im Straßencafé und guckt eine Halbzeit England gegen Wales.</p>
<p>Immer wieder toll ist die fußballbedingte Vokabular-Erweiterung. „Packing“ ist, wenn Papa die quengelnde Kinderhorde geschickt mit einem Zwei-Eiskugeln-Steilpass überspielt. Beim Trödeln vor dem Einschlafen nehmen die Kinder ungeniert Zeit von der Uhr. Doch zum Glück gibt es den vierten Offiziellen, der gnadenlos die Nachspielzeit anzeigt und irgendwann beschließt: Das Spiel ist aus, ab ins Bett!</p>
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		<title>Jome und die Elfenbeiner</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2014 07:58:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Hummels! Hummels! Hummels! Auf Özil. Zu Götze. Götze! Götze! Und Toooor!!!“ Herrlich, wenn kleine Fußballfans die WM-Gruppenspiele der großen deutschen Nationalkicker nachspielen. Das ist nur eine von vielen Nebenwirkungen, die der übermäßige Genuss von Fußball-WM-Spielen &#8230; <a href="http://sascha-stienen.de/?p=225">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Hummels! Hummels! Hummels! Auf Özil. Zu Götze. Götze! Götze! Und Toooor!!!“ Herrlich, wenn kleine Fußballfans die WM-Gruppenspiele der großen deutschen Nationalkicker nachspielen. Das ist nur eine von vielen Nebenwirkungen, die der übermäßige Genuss von Fußball-WM-Spielen mit sich bringt.</p>
<div id="attachment_224" style="width: 1998px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://sascha-stienen.de/wp-content/uploads/2014/06/fussballbrettchen.jpg"><img class=" wp-image-224" alt="fussballbrettchen" src="http://sascha-stienen.de/wp-content/uploads/2014/06/fussballbrettchen.jpg" width="1988" height="1431" /></a><p class="wp-caption-text">Frühstück für WM-Freunde mit stilechtem Brettchen und dem Sportteil des General-Anzeigers.</p></div>
<p>Die WM ist selbst für physisch starke Familienväter eine körperliche und geistige Herausforderung. Dieser ständige Schlafmangel in Verbindung mit ungesunder Fankost fordert dem Fußballfan alles ab. Und die lieben kleinen Teufelskicker brillieren schon morgens ab 6 Uhr mit blitzschnellem gedanklichen Umschaltspiel. „Kevin-Prince Boateng ist der Bruder von Boateng“, erklärt der fußballverrückte Bruder. „Der eine spielt bei Bayern und der andere bei Schalke.“ Worauf seine Schwester erstaunt entgegnet, dass es offensichtlich auch zweieiige Eier gibt.</p>
<p>Der Boateng ohne Vornamen heißt auf dem Spielplatz übrigens „Jome“, und der Mesut wird liebevoll „Misut“ gerufen. Hauptsache, wir wissen, wer gemeint ist. Gleiches gilt auch für die „Elfenbeiner Küste“. Geradezu sprachmystisch wird es, wenn der Fußballsohn auf die kommende Paarung im „Siebtelfinale“ verweist. „Deutschland gegen Spanien – 4:4“.</p>
<p>Wir haben da unsere Zweifel, freuen uns aber über die spielerische Freiheit im Umgang mit den Fakten und über die gesunde Einstellung unseres Fünfjährigen, sein Herz nicht nur an eine Mannschaft zu hängen. Als ich ihn bei einem Spiel fragte, für wen er denn ist, meinte er nur: „Ich bin für die Mannschaft, die gewinnt.“</p>
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