Agentenkoffer für Väter

Seit dem Agentenkoffer aus dem James-Bond-Film „Liebesgrüße aus Moskau“ wissen wir, dass in jedem Mann ein kleiner Doppel-0-Spion steckt. „007“ wird vor neuen Abenteuern regelmäßig von „Q“ mit allerlei technischen Hilfsmitteln und Lebensrettern ausgestattet. Die jungen Väter in alltäglicher Mission müssen sich dagegen selbst helfen. So stellt sich der Satt-und-sauber-Agent nach ein paar Monaten seinen eigenen kleinen Agentenkoffer für geforderte Papas zusammen.

Unverzichtbar ist gerade in der Anfangsphase die Stirnlampe, die zwar doof aussieht, aber äußerst praktisch sein kann – gerade wenn man in den späteren Abendstunden einen Säugling auf einem Arm durch das dunkle Wohnzimmer schaukelt und gleichzeitig das Buch in der anderen Hand lesen will.

Das Diktiergerät eignet sich bestens für die Schreiphase des Säuglings, um die unbeschreibbaren Geräusche aufzuzeichnen und später der Nachwelt zu präsentieren – sonst glaubt einem das ja keiner. Und der Karabiner taugt dazu, sich auch in größter Sturzgefahr noch den vierten Stoffbeutel mit Windeln, Küchenrollen und Feuchttüchern an den Kinderwagen zu binden.

Mit dem Karabiner lassen sich allerhand Taschen am Kinderwagen einklinken.

Mit dem Karabiner lassen sich allerhand Taschen am Kinderwagen einklinken.

Wenn nichts mehr geht, also nach Unfällen, Abstürzen, Sachbeschädigungen und Verletzungen aller Art, helfen Pflaster, Tesafilm und Kabelbinder. Die hat der clevere Doppel-0-Vater stets dabei. Ebenso wie die Allzweckwaffe: das Taschenmesser mit Pinzette, Zahnstocher, Flaschenöffner und zwei Klingen. Damit entfernen wir problemlos jegliche Splitter und Wurstreste und haben im Auftrag Ihrer Majestät bereits Hunderte von Apfelschiffchen zubereitet. Einen Braeburn bitte, geschnitten, nicht geschält!

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