Einmal Urlaub und zurück

Erkenntnis der letzten Ferienwochen: Es dauert ebenso lange, aus dem Urlaubsmodus zurück zu finden, wie man braucht, um hinein zu gelangen. Das gilt gerade für lebhafte bönnsche Familien.

Das böse Erwachen kommt schon auf dem ersten Zeltplatz: Der Gaskocher ist kaputt, die Luftmatratze hält die Luft nicht, reichlich Wespen gibt es auch in Frankreich, dafür weniger Klobrillen. Und ein kräftiger Hieb mit dem Hammer versenkt nicht nur die Heringe, sondern verfärbt auch Papas Daumen schlagartig.

Weltpokal

Der schönste Wildblumenstrauß der Welt.

Kurzum: Der passionierte Camper braucht ein paar Tage, um sich an den neuen Tagesablauf aus Frühstück, Mittag, Abendessen sowie Waschen, Schwimmen, Sonnen, Fußball und Kartenspielen zu gewöhnen. Doch irgendwann stellt sich der geliebte Campingplatz-Schlurfgang ein, die Badelatschen werden zu den ersten Schuhen und die Wochentage verlieren immer mehr an Bedeutung.

Schwer ist es, dann wieder in die Realität zurück zu finden. Raus aus dem Urlaubsmodus geht’s nur gaaanz langsam. Dauernd frische Luft und „Tür-auf-raus“ klappt hier nicht so leicht. Zum Glück hilft bei der Umstellung das Wetter. Der Winter naht.

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