Im siebten Himmel

Zwei Kannibalen essen einen Clown. Meint der eine: „Schmeckt irgendwie komisch.“

Weil die Witze aus dem Tischfeuerwerk der Neujahrsnacht so unvergesslich sind wie der da oben, denke ich ernsthaft über eine Umschulung nach. Vielleicht werde ich Kalauertexter mit einer Zusatzqualifikation für Glückskekssprüche.
Und das, obwohl der Mittelsohn neulich einen noch viel nützlicheren Job vorschlug: Kohlendioxidberichtiger. So einen kann gewiss jedes Mitgliedsland der Vereinten Nationen gut gebrauchen, um Dinge auszubügeln, die vorher irgendwie schiefgelaufen sind.

Kinder sind im Umgang mit Fehlern viel lockerer. So meinte der eisenharte Verteidiger unserer F-Jugend neulich selbstkritisch: „Das war mein erster falsch gelungener Pass.“ Und der geniale Libero entschuldigte sich auf der Mailbox für sein Zuspätkommen einfach elegant, indem er seinen Namen wegließ: „Hallo Sascha, ich bin’s, der Sohn von Papa.“

Lösungsorientiert verbessern können vor allem große Geschwister. So meinte der Jüngste neulich, im siebten Himmel sein, das hätte mit Weltraum zu tun. Worauf die ältere Schwester messerscharf klarstellte: „Im siebten Himmel ist, wenn man der glücklichste Mensch der Welt ist.“ Worauf der Kleine nicht etwa schmollte, sondern glücklich strahlend verkündete: „So möchte ich bleiben. So geht’s mir wunderschön!“

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