Unser ökologischer Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck zählt all jene Ressourcen, die für den Alltag gebraucht werden, und zeigt zudem, wie viel Fläche benötigt wird, um die entsprechende Energie und die Rohstoffe zur Verfügung zu stellen. „Passt dein Fuß auf diese Erde?“ fragt deshalb die BUND-Jugend und gibt mit einem Footprint-Rechner jedem Nutzer die Möglichkeit, sein eigenes Verhalten zu überprüfen.

Mit Hilfe eines interaktiven Multiple-Choice-Tests lässt sich in wenigen Minuten der ökologische Fußabdruck berechnen. Dazu muss der Nutzer nur eine Reihe von Fragen beantworten aus den vier zentralen Lebensbereichen Wohnen und Energie, Konsum, Ernährung sowie Verkehr. Das geht los mit den Fragen nach der Art des Hauses und seiner Energieversorgung, über das persönliche Verbrauchs- und Konsumverhalten bis hin zu den Mobilitäts- und Transportvorlieben.

Schon während des Testes merkt der Nutzer, wo bei ihm der Schuh drückt: So erreiche ich einen ökologischen Fußabdruck, der 3,69 Hektar entspricht. Zum Vergleich: Ein fairer Abdruck wäre nur 1,8 Hektar groß. Wenn also alle Menschen einen so hohen Lebensstil wie ich hätten, bräuchten wir dazu 2,05 Erden.

Das Ergebnis mag auf den ersten Blick schockieren, doch leider ist der ökologische Fußabdruck des Durchschnittsdeutschen mit 5,1 Hektar noch mal ein Stückchen größer. Die Zusammensetzung meines Abdruckes in der Analyse zeigt, wo es bei mir hakt: bei Konsum und Ernährung. Vielleicht helfen bei der Optimierung die Linkstipps der BUND-Jugend zur Verkleinerung des Fußabdruckes. Eindrucksvoll!

Neuigkeiten in Einfacher Sprache

Irgendwas an diesem Vorspann ist anders: „Bei der nächsten Bundestags-Wahl tritt der SPD-Politiker Martin Schulz als Kanzler-Kandidat an. Das heißt, er will Bundes-Kanzler werden. Für die Parteien CDU und CSU tritt wieder Bundes-Kanzlerin Angela Merkel an.“

Dieser Text ist wie alle übrigen Artikel auf der Seite nachrichtenleicht in Einfacher Sprache geschrieben. Das ist eine Sprache, die für Erwachsene gemacht ist, die mit der gewöhnlichen Nachrichtensprache ihre Schwierigkeiten haben. Einfache Sprache soll dabei helfen, Informationen besser zu verstehen. In Einfacher Sprache sind zum Beispiel die Sätze kürzer, und in jedem Satz wird nur eine Sache erklärt. Schwierige Wörter werden durch einfachere ersetzt. Und wenn doch mal ein schwieriges Wort  benutzt werden muss, dann wird das Wort erklärt.

Die Seite nachrichtenleicht versucht, mit ihrer Einfachen Sprache mehr Menschen zu erreichen als andere Medien. Das Angebot des Deutschlandfunks in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln richtet sich zum Beispiel an Menschen mit Lernbehinderung oder ältere Menschen.

Der Wochenrückblick in Einfacher Sprache konzentriert sich dabei bewusst nur auf eine Handvoll Themen. Denn wie zu viele und zu schwierige Wörter überfordern können, so kann auch eine unübersichtlich gestaltete Internetseite abschrecken. Das ist bei nachrichtenleicht nicht der Fall, die sehr einfach und übersichtlich gestaltet ist.

Einfache Sprache ist keine Kindersprache. Aber auch Kinder werden sich über das niederschwellige Angebot freuen.

Start ins Schuljahr

Zum Start des neuen Schuljahres muss sich erst alles einspielen. Der Wecker klingelt wieder zwei Stunden, bevor der Biorhythmus genug Schlaf getankt hat. Und dann wollen sofort drei Brotdosen gefüllt werden. Stichwort: Gesunde Schule.

Abgezähltes Mitgeb-Geld für neue Bücher und die Klassenklasse kommen in einen Ranzen, ein frischer Zeichenblock und der neue Füller gehen mit dem anderen Kind. Auch die Garderobe wird umgestellt, schließlich kann man im Einschulungsgottesdienst nicht in Badehose und Flip Flops auftreten.

Am schlimmsten aber sind die plötzlich auftretenden, größten anzunehmenden Ernstfälle um kurz vor 8 Uhr: Keine Milch für Müsli da! Die elektrische Zahnbürste ist im Urlaub geblieben! Das Kitakind hat abwechselnd Kopf- und Bauchschmerzen! Und im Kinderzimmer gastieren lebensgefährliche Nachtfalter, die sofort entfernt werden müssen!

Zu guter Letzt watschelt Papa mit Schirm und Charme und Badelatschen bei strömendem Regen zum Auto, um die einzigen noch verfügbaren festen Schuhe zu holen.

Geschafft. Es ist 8 Uhr. Gleich kann es weitergehen.